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Von 1881 bis 1898 war das Gebiet, das heute die La Isabella umfaßt und erst in diesen Jahren den Ranqueles-Indianern abgenommen wurde, Teil eines 46.580 Hektar großen Landbesitzes, der durch verschiedene Hände ging, bevor er 1898 dem Banco de la Provincia de Córdoba übereignet wurde. Dar Rechteck mit 5822 Ha. Fläche, das bis heute die Estancia La Isabella bildet, entstand 1898. Ramón J. Cárcano der Politiker, Parteigründer und spätere Gouverneur der Provinz Cordoba. Er verkaufte die damals noch namenlose Estancia 1904 mit Gewinn weiter an Maximilano Aberastury, einen bekannten Dermatologen und Hobby-Landwirt, der die ersten Wirtschaftsgebäuder errichtet haben dürfte. Der wahre Aufschwung der La Isabella kam erst mit dem dritten Besitzer: Von 1907 bis 1921 war die Estancia im Besitz eines Schweizers (Mauricio Andreossi) und eines Italieners (Aldo Bonzi) und bakam ihren ersten Namen: La Italo-Suiza. Den beiden gelang es mit Hilfe einer italienischen Investorengruppe, die Estancia mit erstklassigen Aberdeen- Angus Rindern auszustatten; diese Rasse bildet auch heute noch die Grundlage des Viehbestandes der La Isabella. 1921 erzwangen wirtschaftliche Schwierigkeiten den Verkauf an Juan Lalor, den Chef einer der großen Maklerfirmen Argentiniens und Mitbegründer des Rotary Clubs Buenos Aires. Er gliederte die Isabella in einen größeren Betrieb ein, der sich ?San Eduardo" nannte und bis 1957 im Besitz der Familie Lalor verblieb. Von den Erben dieser Familie erwarb Waldtraut Elisabeth Mechthild Thomas, geb. von Bohlen und Halbach, 1957 die Estancia, und taufte sie - einen ihrer Vornamen übersetzend - auf den Namen ?La Isabella". Seit diesem Tag befindet sich die Estancia "La Isabella" in Familienbesitz.
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